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Libyen |
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Eins, zwei, drei im Sauseschritt
Läuft die Zeit, wir laufen mit, Schaffen, schuften, werden älter, Träger, müder und auch kälter. Bis auf einmal man erkennt, Daß das Leben geht zu End! Viel zu spät begreifen viele Die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur, Drum Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's: Reise, reise! Wilhelm Busch |
Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die
Bilder qualitativ sehr zu wünschen übrig lassen, mit einem minderwertigen
Gerät sowohl aufgenommen als auch eingescannt wurden und die Texte kein
literarischer Leckerbissen sind, sondern subjektiv, unwissenschaftlich und umgangssprachlich
geschrieben. Kulturelle und geschichtliche Hintergründe der jeweiligen
Länder werden nicht berücksichtigt. Das liegt einerseits in der
Art des relativ schnellen Reisens und anderseits an der Sichtweise und den Möglichkeiten
des Autors, denn er ist weder Photograph noch Schriftsteller noch Geologe
und erstrecht kein Völkerkundler, sondern Autofahrer.
Immer noch gilt: Mit dem Auto sieht man mehr, zu Fuß oder mit dem Kamel
sieht man besser. Da mag was dran sein, doch gibt es da noch ein anderes
Wort: Gebraucht der Zeit, sie rinnt so schnell von hinnen. Das Auto stellt
meiner Meinung nach den besten Kompromiß zwischen den beiden Extremen
(Flugzeug und Schusters Rappen) dar. Eine göttliche Erfindung, von der
zurecht behauptet wird, sie hätte die Menschheit revolutioniert.
Die Flexibilität, die man mit dem eigenen Auto genießt, ist mit nichts zu vergleichen. Das zeigte sich schon von Anfang an, auch bei ganz unbedeutenden Fahrten zur heranschaffung von Menschenmaterial für die Love Parade, beispielsweise. Während die Bahnfahrer stundenlang eine Pension oder ein Hotel in Berlin suchten und entweder Unsummen loswurden oder wahlweise doch am Bahnhof in den Uranlachen übernachten mußten, schlugen wir schön unser Zelt am Wannsee auf, ganz im Geist der 50er Jahre: Das Automobil macht es möglich.
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